19.11.2008

Appenzeller Volksfreund

 

Damit alle Sekundarschulabgänger eine Lehrstelle finden

Seit Zehn Jahren schon führt die Sekundarschule Appenzell das Forum Beruf und Wirtschaft durch. Der Sinn dieser eintägigen Veranstaltung ist klar: In der 2. Sekklasse werden die Schülerinnen und Schüler sensibilisiert für die in den nächsten ein, zwei Jahren anstehende Berufswahl. Doch nicht nur das: Sie erhalten auch viele Informationen und Tipps, wie sie diese für sie sehr wichtige, weichenstellende Aufgabe angehen können. Die Form dieses Anlasses hat sich bestens bewährt: Am Tag «rotieren» alle Zweitsekler des Inneren Landesteiles von Klassenzimmer zu Klassenzimmer. In sieben Foren werden sie aus erster Hand über die verschiedenen Aspekte der Berufswahl informiert. Für den Erfolg des Anlasses ganz entscheidend ist, dass sich das Innerrhoder Gewerbe verdankenswerter Weise mit Tat und Rat engagiert für ihre zukünftigen Fachkräfte. Sieben Berufsleute opfern einen Tag, um den Jugendlichen ihre Branche vorzustellen. Zudem erklären sie, auf was sie besonders achten müssen, wenn sie sich bewerben. Und die angehenden Berufsleute werden auch informiert, was für Zukunftschancen ihnen welcher Beruf bietet. Wesentlich abgerundet wird das Bild für die Berufssuchenden dadurch, dass ehemalige Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler über ihre konkreten Erfahrungen als Lehrlinge berichten. Damit aber noch nicht genug. Am Abend wird jeweils ein Elternabend durchgeführt, damit auch sie gerüstet sind für die Berufssuche ihrer Tochter oder ihres Sohnes. Erfreulich dabei ist, praktisch alle Eltern nehmen an diesem Informationsabend interessiert teil. Auf diese Art werden auch konstruktive Gespräche zwischen Eltern und ihrem Nachwuchs ermöglicht. Mit Erfolg: Fast alle Innerrhoder Schulabgänger finden eine Lehrstelle, nicht zuletzt dank dem Engagement und der Zusammenarbeit von Eltern, Gewerbe und Schule.

 


3.07.2008

Appenzeller Volksfreund

 

Erstmals ECDL-Zertifikate für Oberstufenschüler

Computerkenntnisse sind heutzutage ein Türöffner in vielen Bereichen. Die Sekundar- und Realschulen im Kanton sind dazu übergegangen, ihren Schützlingen eine fundierte Ausbildung mit Diplomabschluss zu ermöglichen. Der Lehrgang wurde im Schuljahr 2007/08 erstmals als Freifach an der Oberstufe angeboten. Er stand jenen Schülerinnen und Schülern offen, die von der Informatik-Lehrkraft des 2. Schuljahres eine Empfehlung mitbrachten oder das Wahlfach «Informatik plus» belegt hatten. Nicht weniger als 56 Absolventen haben ihr Ziel erreicht: Vier der sieben Module nach freier Wahl mussten bewältigt werden, was mit dem Zertifikat «ECDL-Start» belohnt wurde. Drei besonders Talentierte schlossen gar mit «ECDL-Core» ab, was bedeutet, dass sie alle sieben Module im Griff haben. Der Lehrgang war für die Schüler kostenlos: Die Skills Card wurde über die Lehrmittelrechnung finanziert, und die Kosten der Zertifizierung übernehmen die Schulgemeinden.


23.04.2008

Appenzeller Volksfreund

 

Ehrgeiziges Lagerziel: "LaPunzell08"

Dass Schulverlegungen und Lagerwochen mit Ferien wenig gemeinsam haben, bewiesen die Klassen 2a und 2d der Sekundarschule Appenzell am vergangenen Freitag. Sie präsentierten ein Bühnenprogramm als Resultat ihres Aufenthalts in La Punt. Die Klassen von Andreas Bont und Roman Fässler profitierten von einem Projekt, welches vier Stundenten der Pädagogischen Hochschule St. Gallen auf die Beine gestellt hatten. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Diplomarbeit zum Thema «Lager planen, durchführen und auswerten» war der Tatbeweis zu liefern: Rund vierzig Schülerinnen und Schüler sollten ein Showprogramm mit Schwerpunkten bei Musik, Bewegung und Koordination auf die Bühne bringen. Sie taten es am Freitagnachmittag vor Schülern und am Abend im Rahmen einer Elternvorstellung. Livemusik einer vielköpfigen Lagerband war zu hören, Buben und Mädchen sangen beliebte Titel der Popszene wie «Alles nur geklaut» (Die Prinzen) oder Mika’s «Happy Ending» und den grossen Schlusschor «Chumm bring en hei...». Kurze Tanzsequenzen im Hip Hop Stil waren zu sehen, Seilhüpfer zeigten schweisstreibende Kunststücke, und einige recht gekonnte Jonglagen mit Bällen – fast zirkusreif – waren zu bewundern.