22.06.2016

Appenzellerin soll die Welt retten

Die Drittklässler der Sekundarschule Hofwies zeigen ein spannendes Theaterstück


Während des letzten Schuljahres haben 25 Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarklassen das Freifach Theater besucht. Nun präsentieren sie das Ergebnis: Ein Stück über den bevorstehenden Weltuntergang, über die Macht und Manipulation der Medien und das Gegenspiel von Wissenschaft und Esoterik.

Wie in einem Ameisenhaufen geht es kurz vor der ersten Schülervorstellung im Mehrzweckraum Hofwies zu. Die Schülerinnen und Schüler eilen zwischen Mischpult und Bühne hin und her, helfen sich beim Befestigen der Mikroports, beschriften die Stühle mit Reservationen und üben letzte Textstellen. «Ich werde das sicher verhauen», sagt ein Mädchen auf der Bühne.Niemand «verhaut» es. Sobald im Saal das Licht ausgeht, sind die Schüler in ihren Rollen. Der Text sitzt, die Szenenwechsel klappen einwandfrei und die anderen Schüler, die in den Zuschauerreihen Platz genommen haben, verfolgen gebannt die Handlung auf der Bühne.

Vom Mädchen zur Heldin
Das Stück «Return the Ball» ist von Beginn weg spannend: Ein Erdbeben versetzt die Besucher des Imbiss–Stands Alpenkebab in Angst und Schrecken. Gleichzeitig wird das weltweite Beben auch im seismologischen Zentrum in Hamburg aufgezeichnet. Die Wissenschaftler eruieren die Gründe für das Erdbeben: Wegen Überbevölkerung, Bauboom und Polschmelze ist das Gleichgewicht der Erde nicht mehr intakt. Die Folgen sind fatal: Der Erdball ist in seiner Umflaufbahn gestört und bewegt sich von der Sonne weg. «In fünf Jahren werden wir eine weltweite Eiszeit haben und in zehn Jahren ist ein Leben auf unserem Planeten nicht mehr möglich», sagt Professor Ulrike Zweifels im Fernsehen und löst damit eine Massenpanik aus.Gleichzeitig in Appenzell: Im «Alpenkebab» hört Guru Endorico Riga, wie das Mädchen Luna sagt, das Beben habe sich angefühlt, als würde die Welt bremsen. Diese Bemerkung, mit der sie Recht hat, wird ihr zum Verhängnis. Plötzlich ist sie die Auserwählte, der Guru fühlt, dass sie als einzige die Welt retten kann.«Die Welt will eine Retterin? Wir geben ihr eine Retterin.» Mit diesen Worten holt Medienmogul Romeo Bond die etwas naive und leichtgläubige Luna und den Guru in sein Fernsehstudio und bauscht sie zur Weltheldin auf.

Rasante Szenenwechsel
Die Dramaturgie des Stücks ist zwar komplex, aber sehr gut ausgearbeitet und lebt von rasanten Szenenwechseln. Das Bühnenbild ist ein Highlight: In einer Projektwoche haben die Schülerinnen und Schüler einen authentischen Kebabimbiss geschaffen, bei dem nicht einmal der Papp–Kebab fehlt. Auch das seismologische Institut ist aufwändig gearbeitet, auf der Weltkarte an der Wand blinken Lämpchen und die Wissenschaftler hetzen von Computer zu Computer.

Schüler haben viel mitbestimmt
Das Stück ist das Ergebnis des Freifachs Theater, das für die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarklassen bereits zum zweiten Mal angeboten wurde. 25 Jugendliche haben sich in diesem Schuljahr gemeldet, so dass Lehrer Daniel Untersander gleich zwei Gruppen bildete. «Am Anfang hatten wir nur Brainstormingzettel, jetzt steht das Stück», sagt Untersander. Bei der Entstehung waren die Schüler stark beteiligt. Sie wählten das Thema: Weltuntergang. Sie bestimmten, was für Szenen vorkommen sollen, eine Liebesszene sollte dabei sein, aber auch ein Streit. Und sie sagten, was für Rollen das Stück tragen sollten. «Der Guru war ihnen sehr wichtig.» Die grosse Herausforderung bestand darin, alles in einen logischen Zusammenhang zu bringen. Das übernahm Daniel Untersander. «Ich begann, einzelne Szenen zu schreiben. Sobald ich eine fertig hatte, probten wir sie.» Als die Hälfte des Stücks stand, musste er sich überlegen, wie es ausgehen sollte.

Sportlicher Probeplan
Anfang Jahr war das Stück fertig geschrieben und es ging ans Verteilen der Rollen. «Dazu führten wir ein internes Casting durch», sagt Untersander. Alle durften Rollenwünsche anbringen und mussten von der jeweiligen Rolle einige Textstellen vorspielen. «Wir begannen mit den schwierigsten Rollen, dem Guru und dem Medienmogul.» Entschieden haben die Schüler demokratisch. «Das gab zwar einige Enttäuschungen, aber die Schüler haben ein realistisches Bild über ihre Fähigkeiten. Ich glaube, jetzt sind alle zufrieden.»Die Rollen sind doppelt besetzt, weil so viele Jugendliche das Freifach besucht haben. Dadurch musste auch doppelt geprobt werden. «Wir hatten einen sehr sportlichen Zeitplan, aber wir haben es geschafft.»



4.06.2016

Projektwoche der Sek Appenzell

"Forever young" und "Legoroboter"

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Appenzell haben sich im Rahmen einer Projektwoche in spezielle Themen vertieft wie «For­ever Young» oder dem Bau und der Programmierung eines funktionierenden Legoroboters.

26 Schülerinnen aus allen Stufen der Sek Appenzell waren vom 17. bis 20. Mai 2016 dem Geheimnis ewiger Jugend auf der Spur. Hinter dem Titel «Forever Young» verbarg sich ein bunt gefächertes Programm zu den Themen Ernährung, Sport, Entspannung und Macht positiver Gedanken. Ziel war es, den jungen und gesunden Teilnehmerinnen bewusst zu machen, dass der Grundstein für Gesundheit bis ins hohe Alter bereits in jungen Jahren gelegt wird. Frühstück und Mittagessen wurden von den Mädchen zu Hause sorgfältig vorbreitet und gemeinsam in der Schule genossen. Start zum Projekt war am Dienstag mit zwei Filmen zum Thema Ernährung. In «Voll Verzuckert» setzte sich ein junger Australier einem Selbstversuch aus. Er nahm 60 Tage lang Nahrung mit mindestens 40 Teelöffeln Zucker täglich zu sich. Nicht etwa Limonade, Eiscreme oder Schokolade standen dabei auf seiner Speisekarte, sondern Lebensmittel, die als gesund verkauft werden wie fettarmer Joghurt, Müsli oder Smoothies. Am Ende hatte er 8 Kilo zugenommen und seine Gesundheitswerte hatten sich drastisch verschlechtert. Im Film «Super Size Me» nahm ein Amerikaner 30 Tage nur McDonald’s–Produkte zu sich und bewegte sich dabei kaum. Nach 30 Tagen hatte er 11,1 kg zugenommen. Ausserdem berichtet der Film aus dem Jahr 2004 über allgemeine Folgen von übermässigem Fast–Food–Konsum an amerikanischen Schulen. Der Mittwoch stand im Zeichen der japanischen Kampfkunst Karate und des indischen Yoga. Dem ehemaligen Karateweltmeister Konstantin Jordanidis gelang es mit seiner sympathischen und unterhaltsamen Art, den Mädchen Karate näher zu bringen. Die Begeisterung war gross und als er ihnen am Ende seine Weltmeisterkata (ein Kampf, der gegen imaginäre Gegner geführt wird) vorführte, war die Spannung förmlich zu spüren. Heike Leuchter, Yoga–Lehrerin aus dem benachbarten Vorarlberg, führte die «Forever Young»–Teilnehmerinnen in die Geheimnisse des Yoga und der Klangschalenmassage sowie Fussreflexzonenmassage ein. Für viele war es das erste Mal, und Yoga wurde von einem Grossteil von ihnen sowohl als entspannend als auch für sie überraschenderweise anstrengend empfunden. Am Donnerstagvormittag gab es einen exotischen Mix von japanischer Shiatsu–Heilmassage und amerikanischem Line Dance. Die meisten Mädchen kannten Shiatsu bereits aus dem Gesundheitstag der ersten Klassen. Dort ist es seit Jahren fixer Bestandteil des Programms. Die gegenseitige Behandlung unter Anleitung ihres Lehrers und diplomierten Shiatsu–Praktikers Wolfgang Petter wurde von fast allen als sehr angenehm und entspannend empfunden. Beim Line Dance hingegen hatten viele Mühe, sich die Schrittfolge zu merken. Line Dance ist eine choreografierte Tanzform, bei der einzelne Tänzer in Reihen und Linien vor– und nebeneinander tanzen. Am Donnerstagnachmittag stand die Macht der positiven Gedanken im Mittelpunkt. Im Film «Der Pfad des friedvollen Kriegers» geht es um die an wahren Gegebenheiten orientierte Geschichte des jungen amerikanischen Studenten Dan Millman. Dieser träumt davon, die amerikanischen Turnmeisterschaften zu gewinnen. Nach einem schweren Verkehrsunfall wird er jedoch in ein Krankenhaus eingeliefert und seine Träume scheinen sich in Luft aufzulösen. Dank der mentalen Unterstützung eines philosophischen Tankstellenwärters und der Macht seiner Gedanken gelingt es ihm nur zehn Monate später seinen Traum zu erfüllen. Am Freitagvormittag schliesslich führten die Projektleiter Nina Lugger und Wolfgang Petter ihre Schützlinge zum Kronberg Seilpark. Dort galt es vor allem einen entspannenden Vormittag mit Freundinnen in schwindelerregender Höhe zu verbringen und eine besondere Projektwoche ausklingen zu lassen.

Wenn das Tüfteln wichtiger wird als die Pause
Am ersten Tag der Projektwoche mussten wir einen Standardroboter zusammenbauen und lernten an ersten einfachen Aufgaben, wie man ihn programmieren kann. Zum Beispiel sollte der Roboter ein bestimmtes Muster fahren oder auf einem Tisch herumfahren, ohne über die Kante zu fallen. Eine andere Aufgabe war, dass der Roboter einer schwarzen Linie am Boden folgen musste oder den Weg durch ein unbekanntes Labyrinth selbständig finden sollte. Dabei halfen ihm verschiedenste Sensoren (Tastsensor, Lichtsensor, Ultraschallsensor, Geräuschsensor, …). Das war anfangs recht einfach und ging schnell, doch mit der Zeit wurde es immer schwieriger. Manchmal war es frustrierend, wenn man meinte, alles richtig gemacht zu haben, der Roboter aber dann irgendwelche unerklärliche Tänze aufführte oder sogar stur überhaupt nichts mehr machte. Manchmal waren es kleine Tippfehler (108° sind eben nicht 180°), manchmal waren es aber auch widersprüchliche oder lückenhafte Anweisungen im Programm. Auch die Konstruktion des Roboters konnte klug oder eben ungünstig sein und so den Erfolg beeinflussen. Am Donnerstagnachmittag konnten wir das Robotiklabor in der ZBW in St. Gallen besuchen. Dort durften wir richtige Industrieroboter mit einem Greifer programmieren. Interessant war vor allem, dass hier eine «richtige» Programmiersprache verwendet werden musste. Aus­serdem war es eindrücklich, mit welchem Tempo und welcher Genauigkeit sich die Roboter steuern lassen. Bei voller Geschwindigkeit wurden die massiven Montagebänke richtig geschüttelt. Herr Vogel zeigte uns einen Roboter, den Lehrlinge für eine Projektarbeit so programmiert hatten, dass er selbständig ein Legohaus zusammenbaut – also eigentlich auch ein Legoroboter! In der zweiten Wochenhälfte durften die Schüler allein oder zu zweit ein eigenes Projekt verwirklichen. Es entstanden beispielsweise Kampfroboter, die sich gegenseitig orten können und sich anschliessend gegenseitig aus einem Ring zu drängen versuchten, ohne selber den Ring zu verlassen. Ein Roboter versuchte, sich auf zwei Rädern im Gleichgewicht zu halten. Wieder andere stoppten automatisch bei einer roten Ampel und fuhren weiter, sobald diese grün zeigte oder sammelten verstreute Objekte auf dem Boden zusammen. Alles in allem war es sehr kurzweilig, und so kam es hie und da sogar vor, dass jemand lieber noch weiterpröbeln wollte statt in die Pause zu gehen.

 


2.06.2016

"Der eigenen Kultur auf der Spur"

Projektwoche der Sekundarschule Appenzell rückt auch Appenzellisches ins Blicklicht.



«
Gä niemed het me bis hüt die bessere Chääsmagerone chöne uftische as mini Grossmuette!». Vielleicht lag es am eigenen Käse, den sie dafür jeweils benutzte, vielleicht an dem alten Brot – von dem sie immer etwas hatte – und das sie dann zusammen mit viel Butter in einer grossen Bratpfanne knusprig anbriet, vielleicht aber auch einfach daran, dass sie es war, die die «Chääsmagerone» machte.

Lag es vielleicht daran, dass sie nachher beim Essen auch dabei war, oder waren ihre «Chääsmagerone» einfach die besten, weil wir sie nachher gemeinsam am grossen Tisch in ihrer gemütlichen Stube genossen?

Bim Chääsmagerone schepfe
Im Projekt «Der eigenen Kultur auf der Spur» versuchten zwei Dutzend Schülerinnen und Schüler während dieser Woche das eigene Bewusstsein dafür zu schärfen oder zu sensibilisieren, dass wir alle vieles von unseren Vorgänger–Generationen tradiert, überliefert bekommen; dass wir vieles davon fast unverändert weiterführen – aber es dann doch auf unsere Art, in unserer Zeit und mit unseren Mitteln und Möglichkeiten ausführen – anderes verändern wir ziemlich stark und machen es anders als diejenigen vor uns und wieder anderes geben wir vollständig – oder fast vollständig – auf. Das ist der Lauf der Zeit. Die Kultur, die wir heute leben, ist geprägt von einer Vergangenheit, kann nur in der Gegenwart gelebt werden und braucht auch ab und zu einen Gedanken an die Zukunft. So war denn auch der erste Tag vollkommen dem Blick in die Vergangenheit gewidmet: Im Museum von Appenzell wurde die Vergangenheit unserer Gegend sehr eindrücklich sichtbar, ein klareres Bewusstsein von vor und zum Teil sicher auch für uns gelegten Spuren wurden erkannt. Nach einem einfachen Suppen–Znacht – wie in den kargeren Jahren in unserer Gegend von Leuten vor uns gelebt – führte uns der Nachtwächter durch das Dorf von Appenzell und zeigte weitere Spuren der Vergangenheit sehr interessant auf.

Konzentriert am Sticken
Die beiden kommenden Tage galten der Gegenwart. Dabei wurden die beiden Handwerke des Stickens und des Haareflechtens kennengelernt und selber ausprobiert. Auf ganz eindrückliche Art und Weise erzählte Mina Inauen von ihrem Hobby, dem Haareflechten. Gespannt wurde ihr über die Schulter geschaut. Aber auch Marie–Theres Büchler und Roswitha Inauen vermochten mit ihrer Kunst des Stickens in den Bann zu ziehen. Der erste Buchstabe der Initialen jedes Schülers war bereits zum Teil «gespengt» worden. Nun galt es, sein Taschentuch richtig fest in den Stickrahmen einzuspannen und dann selber einzufädeln und zu sticken. Erstaunliche Resultate sind dabei entstanden; vielleicht ist es tatsächlich so, dass wir in unserer Gegend die Konzentration und das «fii Schaffe» fast in den Genen haben. Jede und jeder freute sich an seinem eigenen, persönlichen Taschentuch und bekam so etwas überliefert, was zwar lange nicht mehr die Bedeutung wie vor rund 50–100 Jahren hat, aber eben immer noch von Menschen unter uns perfekt beherrscht und auch weiter gegeben wird.

Auseinandersetzung mit Kunst
Extra für den Teil Gegenwart unserer Projektwoche war auch Roswitha Doerig noch etwas länger in Appenzell geblieben und noch nicht nach Paris abgereist. Die Innerrhoder Kulturpreisträgerin verstand es, ihren Werdegang zur Künstlerin sehr spannend zu erzählen und beim gemeinsamen Malen mit den ebenfalls extra für uns bis tief in die Nacht hinein vorbereiteten Farben entstanden figürliche, abstrakte und gemischte Werke. Es war sehr spannend zu sehen, wie dabei mit grosser Lust und Freude Kunstwerke geschaffen wurden. Auch Roswitha Doerig hat uns damit etwas weitergegeben, vielleicht neue Spuren gelegt.

Spuren in die Zukunft
Neue Spuren legen, die in die Zukunft führen, das war dann auch das Thema des letzten Tages. Sebastian Fässler zeigte auf, wie er von klein auf in das Kunsthandwerk des Sennensattlers hineingewachsen, mit diesem «Schatz» in sich selber dann in die Lehre als Goldschmied gegangen, einige Jahre in der welschen Kultur in Genf gelebt und danach noch «reicher» zurückgekommen war zu seinen Wurzeln. Dass er unsere Kultur weiterlebt, weitergibt, aber auch weiterentwickelt, das konnte er eindrücklich aufzeigen auf Grund einiger Beispiele aus seinem Schaffen. Die Zukunft unserer Kultur hat mit ihm bereits begonnen und er hat mit Bestimmtheit auch einige mit diesen Möglichkeiten fasziniert. Es ist ein Feuer, das brennt, wenn man seiner lebendigen Sprache über Spuren, Zeichen, Motive in unserer Gegend lauschen darf. Im kulinarischen Bereich hat die Zukunft am Freitag auch begonnen, denn es wurden – mit alten und neuen Zutaten – neue Gerichte entworfen. So musste der Metzger für das Abschlussmenu am Freitag das Mostbröckli einmal ganz anders schneiden, als er es gewohnt war. Aber es war möglich und hat zum gewünschten Resultat geführt.So ist es sicher gut, wenn wir weiterhin auch «Chääsmagerone» kochen, es ist aber noch besser zu wissen, dass das Gleiche nie ganz das Gleiche ist. Es ist schön zu wissen, dass wir es in der Gegenwart und für die Zukunft so gestalten können und dürfen, wie es unseren Wünschen und Vorstellungen entspricht, ohne dabei den reichen Schatz zu vergessen, den uns die Vergangenheit unserer Gegend mit auf den Weg gegeben hat. Es war eine gute, willkommene Gelegenheit, im Rahmen der Projektwoche der eigenen Kultur auf der Spur zu sein, die Dimensionen der eigenen Kultur zu spüren.

 


26.05.2016

13 von 17 haben durchgehalten

«Experiment Nichtrauchen»: Drei Innerrhoder Klassen gewinnen Preise



Drei Innerrhoder Schulklassen haben beim Wettbewerb «Experiment Nichtrauchen» einen Reisegutschein im Wert von 500 Franken respektive einen Barpreis in der Höhe von 300 und 200 Franken gewonnen. Alle anderen Klassen, die durchgehalten haben, erhalten privat gespendete Anerkennungspreise von 150 Franken.

17 Innerrhoder Schulklassen haben seit letztem November am «Experiment Nichtrauchen» der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention teilgenommen. Bei diesem schweizweiten Wettbewerb verpflichten sich Schulklassen während mindestens sechs Monaten gänzlich (Kategorie A) oder mit ganz wenigen Ausnahmen (Kategorie B) auf den Tabakkonsum in Form von rauchen, schnupfen oder kauen zu verzichten. Die Klassen setzen sich in dieser Zeit im Unterricht intensiv mit dem Thema Rauchen auseinander. 2015/2016 haben aus der ganzen Schweiz rund 2610 Schulklassen teilgenommen. 77 Prozent haben den Wettbewerb erfolgreich beendet. Unter jenen Klassen die durchhalten, verlost die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention 100 Reisegutscheine in Höhe von 500 Franken (Kategorie A) und 250 Franken (Kategorie B). Zudem verlost die Kommission für Gesundheitsförderung des Kantons Appenzell Innerrhoden Barpreise von 300 Franken (Kategorie A) bzw. 200 Franken (Kategorie B). 13 der Innerrhoder Klassen haben durchgehalten und drei davon konnten nun zu ihrer grossen Freude einen Preis entgegen nehmen: Klasse 1b von Christoph Köpfli, Sekundarschule Hofwies: Reisegutschein im Wert von 500 Franken; Klasse 1d von Heidi Burch Ebneter, Sekundarschule Hofwies: Barpreis von 300 Franken; Klasse 2a von Rita Burtscher, Sekundarschule Oberegg: Barpreis von 200 Franken. Jenen Innerrhoder Klassen, die es ebenfalls geschafft haben, im letzten halben Jahr rauchfrei zu bleiben, und denen kein Preis zugelost wurde, erhalten privat gespendete Anerkennungspreise von 150 Franken je Klasse.